« Zurück |
Hierzu wird eine Leitfähigkeitssonde mit Hilfe eines hydraulischen Bohrgerätes drückend bzw. schlagend in den Boden niedergebracht. In den meisten Fällen wird von geo-log die Sonde SC 500 der Fa. Geoprobe, USA, eingesetzt. Diese Sonde besitzt 4 Elektroden, die in gleichen Abständen in einer Reihe angeordnet sind (Wenner-Anordnung). Zur Messung wird an den äußeren 2 Elektroden ein Wechselstrom angelegt. Dieser erzeugt ein von der Widerstandsverteilung im Untergrund abhängiges elektrisches Feld. Misst man die daraus resultierende Spannung zwischen den beiden inneren Elektroden und setzt diese ins Verhältnis zur angelegten Stromstärke, ergibt sich ein Wert für die elektrische Leitfähigkeit (Kehrwert des elektrischen Widerstandes) in mS/m. ![]() Da jeder Bodenart eine spezifische elektrische Leitfähigkeit zugeordnet werden kann, ist es möglich, anhand der ermittelten Leitfähigkeitswerte die Korngröße des Bodens abzuleiten und dadurch Grundwasserleiter, wie z.B. wassergesättigte Sande und Kiese, mit relativ geringen elektrischen Leitfähigkeiten von Grundwasserstauern, wie z.B. Schluffen und Tonen, mit hohen elektrischen Leitfähigkeiten, abzugrenzen. Als Ergebnis der Leitfähigkeitssondierung ergibt sich ein Schichtenmodell des anstehenden Bodens, welches anhand von Logplots grafisch dargestellt wird. Die Auswertung erfolgt online, bereits während der Messung, und erlaubt es, die Probenahmeintervalle für eine nachfolgende Grundwassersondierung gezielt vor Ort festzulegen. |