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Die Zielsetzung der Standorterkundung ist deshalb eine hochauflösende 3-dimensionale Charakterisierung des Standortes. Die Direct-Push-basierten Erkundungstechnologien liefern hierfür eine hohe Anzahl von Daten, abgeleitet aus den in-situ Messungen und den Probenahmen. Das gesamte Standortcharakterisierungssystem, das geo-log verwendet, basiert auf der Technologie der Fa. Geoprobe® Systems, Salina, USA. Die Grundlage für die 2D- und 3D-Interpretationen bildet die Kenntnis der räumlichen Struktur ortsabhängiger Variablen, die mit Hilfe der Variographie untersucht werden können. In diesem Zusammenhang ist von besonderem Interesse, dass die räumliche Kontinuität der Parameter auch an nicht untersuchten Orten wiedergegeben werden kann. Hierfür eignet sich insbesondere das Software-Tool GSLIB, mit dem man sowohl die räumliche Korrelation und Variabilität der Daten darstellen, als auch die Modellierung (Kalibrierung) der beobachteten Datenvarianz durchführen kann. Die geostatistischen Parameter sind zur Erstellung der räumlichen Verteilungen für die Zielvariablen (Lithologie, Kontamination) notwendig. Ziel einer geostatistischen Simulation ist die Erstellung einer Realisation (räumliche Verteilung) der Variablen, die die gleiche Variabilität aufweisen wie die, die aus den Messwerten abgeleitet wurden. Hierzu werden die digital zur Verfügung gestellten Daten in eine 3-D Geometrie Simulationssoftware (RockWorks 2006 der Firma RockWare, Golden, USA) eingelesen. Diese Software ermöglicht eine Simulation des Untersuchungsraumes anhand der bestehenden Werte der Zielvariablen (Felddaten) und den aus den Felddaten kalibrierten geostatistischen Parameter. Zur Darstellung der räumlichen Verteilung der Heterogenitäten können Isolinienpläne, Profilschnitte und 3-D Blockmodelle des Standortmodells mit dem Programm erstellt werden. |