Das Kürzel MIP steht für Membrane Interface Probe und beschreibt eine Membransonde, bei der die Membran die Grenzfläche zwischen dem zu untersuchenden Boden und einem Trägergas bildet, welches zum Transport von Schadstoffen innerhalb der Sonde zirkuliert.
Das MIP-Verfahren wurde durch die Fa. Geoprobe USA entwickelt und ist weltweit patentiert. Seit Einführung der ersten Generation wurde die MIP-Technologie ständig weiterentwickelt und optimiert.
Die geo-log GmbH bietet MIP-Sondierungen nach neuesten Standard an. Als aktuellste Entwicklung ist eine Transferleitung zwischen Sonde und Detektoren aus Edelstahl verfügbar, die kontrolliert bis zu einer Temperatur von 100°C aufgeheizt werden kann. Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn Untersuchungen auf relativ schwerflüchtige Schadstoffe wie z.B. Tetrachlorethen oder Dieselkraftstoff durchgeführt werden.
Mit leistungsstarken Sondiergeräten und speziell adaptierten verstärkten Sondierrohren bietet die geo-log GmbH MIP Sondierungen bis zu einer Tiefe von 50 m an. Vorraussetzung für die Realisierung großer Tiefen sind eine beheizte Transferleitung sowie eine kombinierte Herangehensweise aus Direct-Push Sondierungen und Rotationsbohrungen.