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Innovative Grundwassersanierung


Die Sanierung von Grundwasserschäden bedingt durch organische Schadstoffe erfolgt immer noch überwiegend durch die Förderung und Abreinigung des Grundwassers (pump and treat). Hierbei handelt es sich in der Regel um ein energieaufwendiges und kostenintensives Verfahren, dessen zeitliche Dauer nur schwer abschätzbar ist. Häufig werden die vorher kalkulierten Laufzeiten deutlich überschritten.

Da mit der „pump and treat“ - Methode nur die im Grundwasser gelösten Schadstoffe behandelt und entfernt werden können und ein Großteil der residualen Gesamtschadstoffmenge an Bodenpartikeln gebunden sein können, wird ein relativ geringer Wirkungsgrad akzeptiert. In vielen Fällen kommt es aufgrund von Desorptionseffekten nach Abschaltung der Sanierungsanlagen zu einem Wiederanstieg der Schadstoffkonzentrationen im Grundwasser. Für den Kostenträger der Sanierungsmaßnahme bedingt dies ein erhebliches wirtschaftliches Risiko, da der erforderliche Kostenaufwand nur schwer kalkulierbar ist und insbesondere die Laufzeit der Investition nicht zuverlässig abschätzbar ist.

Aus diesen Gründen favorisieren wir folgende innovative Verfahren zur in-Situ Sanierung von Grundwasserschäden, die auf einem Abbau der sowohl gebundenen als auch gelösten Schadstoffe im Grundwasser basieren:

geo-log aktuell

10.05.10

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