Anwendungsgebiete
Die MIP-Technologie stellt ein halbquantitatives Screeninginstrument dar, welches hochauflösend und tiefenscharf Messdaten zur Kontamination und Lithologie am Messpunkt liefert.
Als Messverfahren mit Echtzeit-Datenerfassung bietet die MIP-Technologie gegenüber konventionellen Untersuchungsnethoden den entscheidenden Vorteil, dass die Ergebnisse direkt vor Ort unmittelbar verfügbar sind. Dadurch ist es möglich, die Untersuchungen (Tiefe der Sondierungen, Lokation der folgenden Sondierungen) bereits im Rahmen der Erkundungsphase zu steuern. Die MIP-Sondierung ist ein wesentliches Element der von der US-Umweltbehörde (US-EPA) für eine effektive Altlastenerkundung empfohlenen "triad approach" Vorgehensweise.
Ein wesentliches Element dieser Untersuchungsstrategie ist es, einer Kontamination im Zuge der Untersuchungskampagne gezielt nachzugehen und diese "aufzuspüren" und räumlich abzugrenzen. Hierfür stellt die MIP-Sondierung das notwendige technologische Instrument dar.
Die MIP-Sondierung ist für folgende beilspielhafte Anwendungsfälle geeignet: - Rückverfolgung einer bekannten Schadstoffbelastung zur Identifizierung der Schadstoffquelle
- Dreidimensionale Kartierung von hochkontaminierten Schadensbereichen (hot-spots) zur Detailplanung von Sanierungsmaßnahmen. Dies ist insbesondere bei Ausführung von in-situ Sanierungsmaßnahmen wie z.B. ISCO aber auch bei Bodenaushub von Bedeutung
- Kartierung von Schadstofffahnen (z.B. CKW) bis zu einer Grenzkonzentration von ca. 500 µg/l
- Identifizierung der Tiefenlage einer Kontamination zur Optimierung der Probenahmeintervalle für Grundwasser- und Bodenproben
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